Angekommen…

Nachdem wir es, dank der Hilfe einer lieben Freundin, mit dem vielen Gepäck zum Flughafen geschafft haben, ging alles ganz schnell. Wir konnten alles am Sperrgepäckschalter aufgeben und hatten daher keine Wartezeit. Unser Flugzeug hob fast pünktlich ab und nach einem ruhigen Flug, landeten wir um 16:15 Uhr Ortszeit in Montréal.

Bevor wir unsere Koffer abholen konnten (in der Hoffnung, dass von den 17 aufgegeben Gepäckstücken alle in Montréal angekommen sind) mussten wir noch unsere Aufentaltsgenehmigung bzw. Arbeitserlaubnis beantragen. Das war notwendig, weil Dominiks kanadischer Arbeitgeber da etwas mehr Ruhe und Gelassenheit gezeigt hat, als es uns lieb war. Das Verfahren am Flughafen beschleunigt das ganze und macht die Einreise und den Aufenthalt möglich. Auch wenn wir von einem Immigrationsbüro zum nächsten geschickt wurden und das ganze mehrere Stunden gedauert hat, hielten wir am Ende müde und zufrieden die Arbeitserlaubnis und Aufenthaltsgenehmigungen in den Händen. Auch unser Gepäck hat noch auf dem inzwischen ausgeschalteten Gepäckband gewartet und wir konnten tatsächlich alle Gepäckstücke unversehrt einsammeln. Zum Glück hatte Dominik einen Pickup-Truck reserviert. Da hat alles gerade so rein gepasst.

Unsere Übergangswohnung, die die Firma drei Tage vor Abflug noch organisieren konnte (die Gelassenheit der Kanadier hat uns bei unserer Planung schon das ein oder andere Mal an unsere Grenzen gebracht), liegt leider nicht in Montréal, sondern in der Nachbarstadt Laval. Dafür ist sie sehr schön und wir können den Luxus eines Pools auf dem Dach genießen.

Im Laufe der Woche hatten wir viele Termine und haben viel erledigt. Wir haben: Eine Sozialversicherungsnummer beantragt und bekommen, ein Auto gekauft und eine Versicherung dafür abgeschlossen, ein Autokennzeichen beantragt, haben eine Genehmigung beantragt und bekommen, dass die Kinder berechtigt sind, eine englische Schule zu besuchen, haben ein Bankkonto eröffnet, Schulkleidung für die Kinder gekauft (für Clara dunkelblau und weiß und für Sophie schwarze Hosen – die anderen Teile mit den Schullogos müssen wir nach der Anmeldung in einem speziellen Laden kaufen) und hatten sogar noch Zeit, die Stadt ein wenig zu erkunden.

Der erste Einderuck, den wir von Montréal haben, ist positiv, die Stadt ist sehr grün, relativ sauber und man fühlt sich sicher. Die Altstadt, der Fluss und die vielen Freizeitmöglichkeiten versprechen eine hohe Lebensqualität.

Die lokale Küche haben wir natürlich auch schon ausprobiert. An die berühmten Montréal – Bagels können wir uns gewöhnen, Poutine ist aber nicht unbedingt unser Geschmack. Zum Glück ist die Küche durch die vielen Einwanderer hier extrem vielfältig. Wir freuen uns z. B. schon auf die Restaurants in Chinatown.

Zum Schluss noch ein paar Schnappschüsse der letzten Tage. Allen voran Dominiks zukünftiger Arbeitsplatz: Der Deloitte – Tower mitten in der Innenstadt, direkt neben dem Eishockeystadion.

Morgen starten wir in den Urlaub, gemeinsam mit unseren Freunden, darauf freuen wir uns schon sehr und sind gespannt, was das Land noch so zu bieten hat!

Eine Antwort zu „Angekommen…”.

  1. Da musstet ihr ja noch sehr viele bürokratische Hürden überwinden! Wir wünschen euch jetzt einen wunderschönen und interessanten Urlaub.
    Liebe Grüsse von Oma Sabine und Opa Klaus

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